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Businesszentrum «Petrovskij Fort» » Geschichte der Entstehung

Geschichte der Entstehung

Èìïåðàòîð Ïåòð I
«Peter I»

Hinter dem Territorium, auf welchem sich Petrovskij Fort befindet, steht eine geschichtsreiche Vergangenheit, die auf die vorpetrinische Periode zurückgeht, als Schweden im Laufe des XVII Jhts. über die Gebiete Prinewskij herrschte.

Nach der Eroberung von Prinewskij durch Peter den Grossen und der Gründung von St. Petersburg wurden alle strategisch wichtigen Punkte an der Flussmündung der Newa und deren Nebenflüsse gesichert. Zu solchen wichtigen Punkten gehörte auch die Spitze des Newa-Deltas auf der Wyborger Seite. Hier wurden hölzerne Kasernen für Kosakeneinheiten aufgebaut. Östlich der Newa entlang bis zum Fluss Ochta erstreckte sich das Territorium, das den Kosaken für ihre wirtschaftliche Tätigkeit geschenkt wurde. An dieser Stelle in der ersten Hälfte des XVIII Jh. wurden auch die Kosakischen Gemüsegarten angelegt.

Nicht umsonst hat das Businesszentrum seinen Namen erhalten. Am Anfang des XVIII Jhts. belagerte Peter der Grosse die schwedische Festung Karela, die sich in der heutigen Stadt Priosersk im Leningrader Gebiet befand. Die Festung, welche bis heute erhalten geblieben ist, wurde in Form eines Zylinders gebaut. Nach anhaltender Belagerung der Schweden und ihrer endgültigen Niederlage schätzte der russische Kaiser alle Vorteile des zylindrischen Baus ein und erkannte die Sicherheit, die eine solche Konstruktion bieten sollte und entschied sich seinerseits eine solche Festung in der von ihm an der Newa geründeten Stadt zu bauen. Jedoch wurde die Verwirklichung dieses Plans durch Geschehnisse des Nördlichen Krieges gestoppt. Die Errichtung einer solchen Festung verlor an Dringlichkeit und für die weitere Entwicklung des Gebiets wurden andere Prioritäten gesetzt. Im Jahr 1715, an der Stelle, wo sich heute das Petrovskij Fort befindet, gründete Peter der Grosse das erste Marinekrankenhaus in Russland. In jener Zeit wurde es das Kaiserliche Admiralteiskij Krankenhaus genannt. Während seiner Eröffnung sprach Peter die bedeutungsvollen Worte: "Jeder müde Soldat findet hier die Hilfe und Ruhe, die er bisher nicht hatte!" So wies Peter der Große selbst darauf hin, dass "Petrovskij Fort" ein sicheres Bollwerk werden sollte, wo jeder Unterstützung bzw. Stütze für sein Geschäft finden kann. Nach Jahrhunderten verwirklichte der Bauverein "Strojmontazh" den Traum von Peter dem Grossen in Beton und Glas. Von nun garantieren an sichere Mauern für erfolgreiche Entwicklung Ihres Geschäftes.

Zwei Jahre später, im Jahre 1717, wurde ein Landkrankenhaus im westlichen Gebäudeblock der ehemaligen Kosakenkasernen eröffnet.

In den Jahren 1718-1719 begann "der erste Architekt von Petersburg" Domeniko Trezini neue steinerne Krankenhäuser an Stelle der alten hölzernen Krankenhäuser zu bauen.

In den Jahren 1722-1723 wurde der westliche Teil des Gebäudeblocks - ein Krankenhaus, das vorausschließlich für die die Landstreitkräfte bestimmt war, abgeschlossen und drei Jahre später wurde der Bau des Marinekrankenhauses zu Ende geführt. Zwischen diesen Blöcken wurde dann mit dem Bau einer Kirche 1723 begonnen.

Das Jahr 1733 markiert den entscheidenden Moment für die weitere Zukunft der "Spitze" der Vyborger Seite. Neben den Marine- und Landkrankhäusern wurden Schulen für medizinische Ausbildung gebaut. Diese Entwicklung bildete den entscheidenden Schritt zur Entstehung der Kaiserlichen Medizinisch-chirurgischen Akademie. 1786 wurden die Ärzteschulen in eine medizinisch-chirurgische Fachschule umgewandelt, deren Nachfolgerin später eine berühmte Akademie werden sollte.

Das Hauptereignis der Geschichte über diesen Gegend wurde die Gründung der Kaiserlichen Medizinisch-chirurgischen Akademie im Jahr 1798 und der Bau deren Gebäudes, das von dem Architekten Antonio Porto geleitet wurde, an derselben Stelle, wo sich die Siedlungen des Marinekrankenhauses befanden. Das nach dem Entwurf eines unbekannten Architekten erbaute Gebäude der Medizinisch-chirurgischen Akademie ist ein Musterbeispiel, das den Stil des hohen Klassizismus propagiert.

Zum Ansporn für ein weiteres neues Bauprojekt in dieser Gegend diente eine Reihe von Erreignissen, die die Attraktivität der Wyborger Spitze für die Petersburger Bürger noch einmal verstärkten. Das erste dieser Geschehnisse war der Bau der Liteinij-Brücke in den Jahren 1875-1879. Das Zweite war der Bau der Finnischen Eisenbahn und des Bahnhofes auf der anderen Seite der Parkanlagen, die neben den Krankenhäusern angelegt waren. Das dritte Ereignis war die Aufschüttung des Flußarmes in den 1860er Jahren, der eine kleine Insel, die für Proviantlagerung der Streitkräfte gedacht war, vom Ufer abtrennte. So wurde ein neues Grundstück gebildet, das ebenfalls nach einer architektonischen Gestaltung verlangte.

An der Stelle des südlichen Gebäudeblocks, indem die Proviantlager untergebracht waren, wurde das Haus der russischen Chirurgie-Gesellschaft zum Andenken an N.I. Pirogow 1895 gebaut. Die eindrucksvolle Silhouette des Gebäudes, das mit einer breiten Kuppel gekrönt war, prägte das Panorama der Newa. Es schloss den Sampsonievskij Prospekt perspektivisch ab und wirkte mit dem Südteil des von erwähnten Stadviertels zusammen. Den Entwurf dieses Gebäudes machte der Architekt W.A. Schreter. Im Haus der russischen Chirurgie-Gesellschaft wurden das Chirurgie-Museum und die medizinische Bibliothek untergebracht, in einem speziell dafür vorgesehenen Saal wurden Versammlungen veranstaltet.

Mit der Durchführung der obengenannten Veranstaltungen erhöhte sich der gesellschaftliche Status dieses Gebiets. 1870-1890 wurden die Viertel zwischen dem Finljandskij Prospekt und der Klinischen Strasse völlig umgebaut. Die hölzernen eingeschossigen Häuser, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Bauernhäusern hatten, wurden abgerissen. An ihrer Stelle wurden grosse zweigeschossige Häuser mit vilefältiger Ausstattung und Dächern mit wunderlichen Silhouetten sowie mauerliche drei- und vierschössige Steinhäuser gebaut. Die Hausbesitzer dieser Neubauten wurden reiche Kaufmänner, Generäle und sonstige wohlhabende Leute.

In den ersten Entwürfen in den Jahren 1987-89 war das heutige Gebäude war ursprünglich als Viersternhotel. Der Bau wurde von der jugoslawisch-österreichischen Firma "Zineks" realisiert, dessen Auftraggeber das Staatskomitee der UdSSR für ausländischen Tourismus war.

Während der "Perestroika" 1991 wurden Bauarbeiten wegen Finanzierungsunterbruch gestoppt, und die Errichtung des Bautes wurde aud der letzten der Etappe, kurz bevor die letzten Schliffe angebracht werden können, stillgelegt

Im Jahr 2000 wurden Baukonstruktionen des Gebäudes im Auftrag des Vereins "Strojmontazh" überprüft, wobei man konstatierte, dass der Zustand der Hauptkonstruktionen befriedigend ist, und die Realisierung eines weiteren Projekts nicht verhindern wird.


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Atrium of the business centre Atrium des Businesszentrums
Night city: view from the embankment Stadt bei Nacht: Aussicht von der Uferstrasse

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